avesco wird Förderer der PHINEO gAG

Kennen Sie das Gefühl von dem Glück, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen und davon etwas abgeben zu wollen? Wie wäre es da mit einer Spende an eine Organisation, die sich um Menschen kümmert, die nicht auf dieser Sonnenseite stehen. Oder doch besser etwas für die Umwelt tun? Und kennen Sie auch die nagenden Zweifel, ob denn die Hilfs-Organisationen dieser Welt auch das mit Ihrem Geld tun, was Sie erwarten?

Auf der Website des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen ist Folgendes zu lesen: »Die aktuelle Lage im Spendenwesen Deutschlands ist durch einen verschärften Wettbewerb um Spendenmittel, eine eingeschränkte Transparenz und nicht zuletzt durch ein kritisches Bewusstsein der Spender gekennzeichnet.« Zeitgleich zu dieser beschriebenen Marktsituation werden Organisationen des ›Dritten Sektors‹ (nicht marktwirschaftlich orientierter Teil der Volkswirtschaft)  sowohl national als auch international immer bedeutender. Sie gewährleisten letztlich die Bereitstellung der Mittel, die soziale Projekte benötigen, um zu unterstützen und zu helfen, wo der staatliche Apparat nicht (mehr) helfen kann oder helfen will. Wie aber kann im gemeinnützigen Umfeld dem verschärften Wettbewerb, der mangelnden Transparenz und dem kritischer werdenden Spender begegnet werden,  wenn diese Organisationen letztlich nicht zur Veröffentlichung von Zahlen und Fakten verpflichtet sind?

Das Ziel, mehr Transparenz in den Dritten Sektor zu bringen, hat sich die im Mai in Berlin gegründete PHINEO gAG gesetzt. »PHINEO baut eine Brücke für alle, die nicht nur Gutes tun, sondern auch Gutes bewirken wollen. Diese Brücke verbindet soziale Investoren und gemeinnützige Organisationen«, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Rickert. »Wir haben eine Methodik entwickelt, wie man Due Diligences, also die systematischen und sorgfältigen Unternehmensanalysen aus der Wirtschaft in den gemeinnützigen Markt übertragen kann. Die objektive Bewertung durch unsere gemeinnützige AG gibt sozialen Investoren die Sicherheit, dass sie ihre Spende in effektive und gute Projekte sowie in vertrauenswürdige Hände geben.«

Als gemeinnützige Aktiengesellschaft von der Bertelsmann Stiftung und der Deutschen Börse AG gegründet, stellt die PHINEO gAG ihre Unabhängigkeit als höchstes Gut sicher. Für ihre Analysen wird sie weder von dem sozialen Investor noch von der geprüften Organisation bezahlt. Finanziert wird PHINEO ausschließlich von den Hauptgesellschaftern. Ob sich eine Organisation von PHINEO bewerten lassen möchte, ist ihre eigene Entscheidung. Eine ›Due Diligence‹ durch das PHINEO Team ist ein recht umfangreiches Projekt. Neben der Leistungsfähigkeit, die mit Zahlen, Daten und Fakten untermauert werden kann, gilt es auch den gesellschaftlichen Nutzen zu ermitteln, den eine gemeinnützige Organisation erbringt. Diese Wirkungsanalyse ist eine anspruchsvolle Aufgabe.  Hier gibt es vor allem im angelsächsischen Raum diverse Analyseverfahren. Bei PHINEO hat man sich für ein langjährig erprobtes Verfahren der britischen Organisation New Philanthropy Capital (NPC) entschieden und es für den deutschen Markt adaptiert und weiterentwickelt. Unterstützt wurde PHINEO dabei z.B. auch vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen.

Was bewegt nun eine gemeinnützige Organisation dazu, ihre Türen zu öffnen und eine Prüfung vornehmen zu lassen? »Die Finanzierung der Projekte ist in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden, weil sich zunehmend mehr gemeinnützige Organisationen den Spendenmarkt teilen müssen«, erläutert Dr. Andreas Rickert. Das bedeutet für die Marktteilnehmer zum einen, dass mehr Öffentlichkeit für die einzelnen Projekte geschaffen werden muss, um die potentiellen Spender zu erreichen. Zum anderen ist bei einem derart vielseitigen Angebot der Spender oftmals überfordert, das subjektiv Richtige zu finden. »Außerdem sehen immer mehr Spender ihre Aktivität als Investition – eine Investition in die Gesellschaft und deren Zukunft. Der potentielle Investor möchte aber in aller Regel wissen, was mit seinem Geld geschieht und vor allem wie die Organisation arbeitet und ob sein Beitrag das Ziel erreicht, das er sich gesetzt hat«, fügt Dr. Rickert an. Demzufolge ist der Trend zu mehr Transparenz im Dritten Sektor zunächst vielleicht ein notwendiges Übel für die gemeinnützigen Organisationen. Zukünftig wird sie sich aber als ein Segen erweisen und sich als Standard durchsetzen müssen. Ist die Analyse durch PHINEO erst einmal abgeschlossen, wird das positive Ergebnis als ›empfohlenes  Projekt‹ auf der PHINEO Website vorgestellt. Investoren können dort alle geprüften Projekte und Organisationen vergleichen und auswählen. Das spart Zeit und schafft Sicherheit. Zusätzlich erweitern gemeinnützige Organisationen den Kreis an potentielle Spender und profitieren damit von der Transparenz, für die sie sich mit der Beauftragung einer Prüfung durch PHINEO entschieden haben.

Die PHINEO gAG wird in ihrem Wirken von denselben Prinzipien geleitet, wie sie avesco als Anspruch an ihre Arbeit hat: Unabhängigkeit, Transparenz und Qualität. Beide Unternehmen verbinden diese Grundwerte. Das ist die beste Voraussetzung, um eine Partnerschaft einzugehen. avesco hat sich daher entschieden, die PHINEO gAG zu unterstützen und damit ihrerseits etwas wirklich Gutes zu tun und etwas wirklich Gutes zu bewirken. Die beschriebenen nagenden Zweifel werden bei der nächsten guten Tat nicht mehr aufkommen. Dem sozialen Investor, ob Privatperson oder Unternehmen, steht nun eine Plattform zur Verfügung, die ihm Einblicke ermöglicht und Sicherheit gewährleistet, dass sein Stück Sonnenseite an anderer Stelle genauso viel Sonne scheinen lässt.

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