Und ewig plätschert das Wasser

Kennen Sie diese kleinen Zimmerbrunnen? Marmor-Steine, in die oben ein Loch gebohrt wurde, aus dem das Wasser quillt und gleichzeitig am Stein schlierenförmig in einen tonfarbenen Teller abfließt und dabei irgendwie tropft? Und an deren Seite unauffällig ein Stromkabel hängt?

Irgendwie kommen diese  Brunnen zu einem ins Haus. Geschenkt und begleitet von den besten Erfahrungen (Also, ich liebe das Plätschern, ja sooo beruhigend, und wie gesagt die Luftfeuchtigkeit). Sie laufen die ersten zwei Tage durch. Dann zieht man den Stecker raus. Nach zwei Wochen ist der Kabel dann schon um den Topf gewickelt und auf dem Wasser hat sich so ein kleiner Schleier gebildet. Bald verschwindet das Ding an den Rand des Fensterbrettes, dann ins Regal und nach sechs Monaten schließlich wird es bei Ebay eingestellt.  

Und warum? Weil es nervt. Weil einem der immer gleiche Ton nach kurzer Zeit auf den Nerv geht. Weil man dem kleinen Ungeheuer hilflos ausgeliefert ist. Weil man nichts machen kann außer den Stecker zu ziehen. Weil es eben kein kleines Stück Leben, kein kleines Stück Natur, eher ein Stück Unnatur, ist, so sauber und antiseptisch.

Sehen Sie sich dagegen mal diese Alternativen an:

http://www.brunnenatelier.de/fluidum/galerie/show_gal.php?gallery=2

Avantgarde unterm Messer

Noch nie waren Funktion und Glück so verbunden

Die deutsche Designerin Stefanie Hering fertigt nach jahrhundertealter Tradition Porzellan für die sinnliche Inszenierung von Nahrungsmitteln. Der Clou ist die konsequente Produktion in Deutschland.

Während Geschirr allgegenwärtig, so sehr zum öffentlichen Leben gehört, dass es gar nicht mehr wahrgenommen wird, erforscht Stefanie Hering die Grenzen des Porzellans und schafft einen stillen Einspruch zur urbanen Esskultur. Weltweit inszenieren Stars wie Nicole Kidman und Kochkünstler wie Michael Hoffmann (Margaux/Berlin) ihre Nahrungsmittel auf den ausgeklügelten Porzellanbühnen von Hering. »Der Teller ist die Fortführung phantastischer Gerichte aus dem grandiosen Garten der Natur«, erklärt Michael Hoffmann seine Begeisterung für das unglasierte Porzellan. (weiterlesen…)

Gutes tun und Gutes bewirken

avesco wird Förderer der PHINEO gAG

Kennen Sie das Gefühl von dem Glück, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen und davon etwas abgeben zu wollen? Wie wäre es da mit einer Spende an eine Organisation, die sich um Menschen kümmert, die nicht auf dieser Sonnenseite stehen. Oder doch besser etwas für die Umwelt tun? Und kennen Sie auch die nagenden Zweifel, ob denn die Hilfs-Organisationen dieser Welt auch das mit Ihrem Geld tun, was Sie erwarten? (weiterlesen…)

Expo – gestern, heute und morgen?

Die Geschichte der Weltausstellung. was sagt sie uns heute?

Die erste Exposition Mondiale eröffnete Königin Victoria von England am 1. Mai 1851 in London. Die Idee dazu stammte von ihrem Mann Prinz Albert. Seiner Vision zufolge sollten 95 Nationen ihre neuesten Entwicklungen aus Industrie und Technik im legendären Kristallpalast des Gartenarchitekten Sir Joseph Paxton vorstellen. Die Menschen sollten erfahren, wie sich Arbeitsabläufe im Zeitalter der Schwerindustrie durch Erfindungen vereinfachen ließen. Damals bildeten die Bereiche Maschinen, Rohstoffe, Erfindungen und Bildende Kunst die Schwerpunkte der Ausstellung. (weiterlesen…)

Die Entwicklung der Handelsschifffahrt

Mit Schiffen eroberten die europäischen Staaten die Weltmeere, stießen zu neuen Küsten vor und entdeckten exotische Welten. Ziel der Handelsschifffahrt war es, die Reichtümer ferner Länder, vor allem Gewürze und Gold für die heimischen Märkte zu erbeuten und nach Hause zu transportieren. (weiterlesen…)