Wirtschaftlicher Analphabetismus

Sicherlich kennen Sie Peter Zwegat, den Schuldenexperten mit seiner Sendung „Raus aus den Schulden“? Ich muss zugeben, dass ich ab und zu diese Sendung verfolge und jedes Mal schockiert aber auch (zugegebenermaßen) fasziniert von den Lebensgeschichten der Betroffenen bin. Unabhängig davon, dass die Hälfte wahrscheinlich nur erfunden ist bzw. aufgepuscht wird, zeigt uns die Sendung, dass immer noch genug Deutsche nicht in der Lage sind, richtig zu wirtschaften. Wobei ich mir hier die Frage stelle:

Können sie nicht oder wollen sie nicht?
Laut Zwegat sollen 2009 rund 6 Millionen Deutsche über 18 Jahren überschuldet sein. Überschuldet sein bedeutet, dass Schulden mit dem verfügbaren Einkommen ohne Verlust der Grundversorgung nicht abgebaut werden können. Wobei die Menschen bei Zwegat meiner Meinung nach eine merkwürdige Definition von Grundversorgung haben.

Was ist für Sie die Grundversorgung?
Gehört ein (teures) Auto zur Grundversorgung? Oder der teure Flachbildschirm für das Wohnzimmer? Ich denke nicht. Wenn Herr Zwegat die Einkommen und Ausgaben (die Schulden lassen wir mal außen vor) übersichtlich auf dem Flipchart darstellt, denke ich mir immer: Das ist doch offensichtlich! Muss ich denn jeden Monat für 100 Euro telefonieren und zusätzlich noch für jedes Mitglied der Familie einen Handyvertrag abschließen? Reicht nicht ein Auto (wenn überhaupt notwendig)?  Und was ist mit dem Zigarettenkonsum?

Wie denken Sie darüber? Wie ist Ihre Definition der Grundversorgung?

Wa(h)re Kunst

Ein neuer Rekord für den Kunstmarkt wurde im Mai dieses Jahres gebrochen. Das Gemälde “Nu au plateau de sculpteur” (“Nackte, Grüne Blätter und Büste”) von Pablo Picasso wurde für mehr als 106,4 Millionen Dollar bei einer Auktion versteigert und ist derzeit das Teuerste der Welt.

Versteigerungen in London und New York zeigen, dass Werke, die noch vor wenigen Jahren preiswert zu kaufen waren, heute bereits im Preis gestiegen sind. Der Kunstmarkt boomt und viele Investoren wollen daran teilnehmen.

Früher sammelten die Menschen Kunst aus Leidenschaft, sie konnten sich für das Bild begeistern und wussten die Objekte zu schätzen. Für sie war der Faktor Rendite nebensächlich. Heute wird in Kunst investiert wie in Immobilien oder in Aktien. Es scheint, dass Kunst zu einer beliebten Anlageklasse geworden ist.

Für mich ist der Kunstkauf eine Investition fürs Leben, und das nicht nur aus Renditesicht. Bevor man Kunst kauft, sollte man sich damit gründlich auseinandersetzen, damit man später nicht feststellt, dass man die „Katze im Sack“ gekauft hat. Nach der Kaufentscheidung kann man sich dann entspannt zurücklehnen und sich daran erfreuen. 

Mein Fazit: Kunst sollte immer aus Liebe zum Objekt gekauft werden und nicht nur aus Renditeerwartung.  Dann kann es später auch kein böses Erwachen geben. Und außerdem: Wenn die Investition nicht erfolgreich ist, dann hat man wenigstens noch ein schönes Bild an der Wand hängen – oder wie sehen Sie das?

Frisch aus dem Wald, rauf auf den Grill!

Kaum ist es draußen warm, zieht es die Deutschen nach draußen zum Grillen. Mittlerweile ist es August und die Grillsaison ist im vollen Gange. Bestimmt haben Sie in diesem Jahr schon gegrillt, sei es auf der eigenen Terrasse oder bei Freunden. Aber sind wir mal ehrlich: Auf Dauer wird das ziemlich eintönig, wenn immer dasselbe auf dem Rost gelegt wird.

Was ist denn bis jetzt so alles bei Ihnen auf dem Grill gelandet?

Fleisch vom Rind, vom Lamm oder vom Schwein. Und natürlich die beliebten Rostbratwürste. Bei unserem heimischen Grill hört es hier auch schon auf. Das „Exotischste“ war eine Forelle und das war es dann schon. Ach ja, eine Torte hatten wir auch mal gegrillt. War übrigens sehr lecker gewesen.

Mein erstes richtiges Erlebnis mit “etwas Exotischem” war auf einem der jährlich stattfindenden BBQs von avesco. Hier wird regelmäßig Wildbret gegrillt, natürlich frisch geschossen aus den Wäldern Brandenburgs. Ich muss sagen, ich war sehr überrascht. Das Wildfleisch war zart und saftig, eingelegt in einer Spezialmischung vom Chef, hmm sehr lecker.

Haben Sie schöne Grillrezepte oder Ideen, um die Eintönigkeit zu vertreiben?